Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Globale Gesundheit e.V.
Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin
und Globale Gesundheit e.V.
 

Neues aus der DTG

DTG mit neuem Namen - Von internationaler zu globaler Gesundheit.

Die „Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG...

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DTG-Empfehlungen 2019 zur Malaria-Prophylaxe und Reiseimpfungen verfügbar

Der Ständige Ausschusss Reisemedizin der DTG (StAR) hat die Empfehlungen zu Reis...

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DTG-Jahrestagung 2019 in München - Ehrenmitglieder ernannt - neuer Vorstand eingesetzt

Die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (...

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Frau Dr. Sophie Duraffour erhält den Preis für Tropenmedizin der DTG

Frau Dr. Sophie Duraffour vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin erhielt...

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"Poliomyelitis": Aktualisierung der Impfempfehlungen Stand Juni 2019

Aufgrund neuer Informationen der WHO müssen die Polio-Impfempfehlungen angepasst...

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Stellungnahme des StAR zum neuen WHO Tollwut-Impfschema

Der "Ständige Ausschuss Reisemedizin der DTG (StAR)" mit den darin vertretenen T...

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Ebola-Virus-Ausbruch in der DR Kongo

In der Provinz Nord-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo sind neue Fälle vo...

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Deutschlands Forschungsbeitrag zu vernachlässigten Tropenkrankheiten (NTDs) erstmals umfassend ausgewertet

Als Grundlage für eine Intensivierung der Forschung zur besseren Bekämpfung der...

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Engpässe bei der Lieferung von Impfstoffen

  Das Paul-Ehrlich-Institut veröffentlicht eine wöchentlich aktualisierte L...

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Reisemedizinische Empfehlungen der DTG zu Zika-Virus

Alle wichtigen Informationen entnehmen Sie bitte aus dem aktuellen Merkblatt des...

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DTG unterstützt Forderung nach Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Globalen Gesundheit

Die DTG hat sich den Empfehlungen einer Reihe von NGOs und Wissenschaftsorganisa...

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Gültigkeitsdauer der Gelbfieber-Impfung

Strategic Advisory Group of Experts (SAGE) on Immunization bei der WHO wurde am...

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Vermeidung von Insektenstichen (Expositionsprophylaxe)

Die konsequente Vermeidung von Insektenstichen in der Dämmerung und nachts ist zur Senkung des Malariarisikos von großer Bedeutung, selbst wenn eine medikamentöse Malariaprophylaxe eingenommen wird. Daneben ist in den meisten tropischen und subtropischen Gebieten auch ein Mückenschutz tagsüber bedeutsam: Häufig vorkommende Arbovirosen wie Dengue, Chikungunya und Zika werden von tagaktiven Mücken übertragen. Es ist daher wichtig, die Bedeutung eines effektiven Mückenschutzes rund um die Uhr zu betonen

Wichtige Maßnahmen zum Schutz vor Insektenstichen:
▪ Verwendung von Moskitonetzen zum Schutz vor Stichen im Schlaf.
▪ Imprägnierung dieser Netze mit Permethrin (z. B. Nobite ® Verdünner) oder Verwendung vorimprägnierter Netze besonders bei Aufenthalt in Hochrisikogebieten.
▪ Einreiben unbedeckter Haut mit Repellentien, die den Wirkstoff DEET (N,N-Diethyl-m-toluamid) in einer Konzentration von 30–50 % (z. B. Anti Brumm® forte, Care Plus®, Nobite® Hautspray) oder Icaridin in einer Konzentration von 20–30 % (z. B. Autan® tropical, Nobite
® Haut Sensitiv) enthalten. Repellentien sollten dabei 20–30 min nach dem Auftragen von Sonnenschutz appliziert werden.
▪ Tragen von hautbedeckender, heller imprägnierter Kleidung (z. B. mit Nobite® Kleidung einsprühen oder in den Verdünner einweichen). Zunehmend bieten Hersteller langanhaltend vorimprägnierte Kleidungsstücke an.
▪ Aufenthalt in mückensicheren Räumen (Klimaanlage, Mückengitter).

Die Kombination von imprägnierter Kleidung und einem Repellent bietet einen sehr hohen Schutz gegen Mückenstiche.
Auch bei Säuglingen und Kleinkindern ist eine Expositionsprophylaxe sehr effektiv durchführbar.